Endlich war es soweit. Meine Masterarbeit war fertig. Und ich habe den großen Schritt getan und sie drucken und binden lassen. Mit der nötigen Ehrfurcht betrat ich dann das Prüfungsamt. Doch aller Ernst und alle Würde waren umsonst. Erst mal war das Büro umgezogen.
Und im richtigen Büro..die Überraschung. Frau G. war nicht da. Wo ist sie? Entführt? Krank? Auf einem Kurztrip? Ich fand jedenfall eine Frechheit. Schließlich musste ich die drei Exemplare dann auch noch mit heim schleppen. Deshalb war ich am Freitag noch mal in der Uni (dieses Mal hatte ich vorher angerufen).
MASTERARBEIT IST ABGEGEBEN!
Da kann das Wochenende doch beginnen...!!!
Samstag, 28. Juli 2007
Dienstag, 24. Juli 2007
Ich war Trauzeugin...!
So, jetzt hab ich wieder mal ein wenig Zeit zu schreiben. Am Freitag war die Hochzeit von meiner Schwester - und ich wußte nicht, wie stressig es sein kann, Trauzeuge zu sein. Wie auch. War ja schließlich die erste Hochzeit in meinem Leben. Dementsprechend nervös war ich. a) die Schwester heiratet b) erste Hochzeit überhaupt c) erstes Mal Trauzeugin.
Die letzten Tage vorher liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Eindecken, Schwesterlein helfen, Überraschungen vorbereiten...da war gutes Zeit-Management angesagt, damit nichts kollidiert. Und man durfte sich natürlich auch nicht verquasseln. Was extrem schwer war. Vor allem für mich. Und weil ich immer wieder sagen musste "Ich habe keine Zeit" - und dann stets die Frage kam: "Warum?" Ja, da heißt es sich ganz schnell eine Ausrede einfallen lassen.
Schlussendlich haben wir alles doch noch fertig gekriegt, was wir wollten (auch wenn ich zwischenzeitlich daran gezweifelt hatte).
Und die Hochzeit war ein voller Erfolg! Finde ich jedenfalls. Und das Ehepaar auch. Das ist doch die Hauptsache oder??
So schön es war, die nächste Hochzeit will ich mal als "normaler" Gast erleben ;)
Die letzten Tage vorher liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Eindecken, Schwesterlein helfen, Überraschungen vorbereiten...da war gutes Zeit-Management angesagt, damit nichts kollidiert. Und man durfte sich natürlich auch nicht verquasseln. Was extrem schwer war. Vor allem für mich. Und weil ich immer wieder sagen musste "Ich habe keine Zeit" - und dann stets die Frage kam: "Warum?" Ja, da heißt es sich ganz schnell eine Ausrede einfallen lassen.
Schlussendlich haben wir alles doch noch fertig gekriegt, was wir wollten (auch wenn ich zwischenzeitlich daran gezweifelt hatte).
Und die Hochzeit war ein voller Erfolg! Finde ich jedenfalls. Und das Ehepaar auch. Das ist doch die Hauptsache oder??
So schön es war, die nächste Hochzeit will ich mal als "normaler" Gast erleben ;)
Mittwoch, 27. Juni 2007
Mein erstes Mal - Part III
Last but not least:
Ich war heut Kanu fahren. So mit richtigem Kurs und richtigem Paddeln. Also kein Amateur-Getue. Nein, das hat unser Guide nicht zugelassen. Spannend war ja zunächst, ob wir heut überhaupt Paddeln. So toll sah das Wetter ja nicht aus. Ich hab mir dann auch noch auf die Schnelle eine Regenjacke besorgt (wieder einmal: Es lebe das WG-Leben). Nach einigem Hin-und-Her Telefonieren hieß es: Wir paddeln auf alle Fälle.
Um circa 4 Uhr musst ich los. 15.45 Uhr: Mein Zimmer ist ein Chaos, ich brauch UNBEDINGT noch Kaffee und das Telefon klingelt und gepackt hab ich auch noch nicht...! 15.55 Uhr: Kaffee neben mir, Zimmer einigermaßen ok, Sachen gepackt. Aber: Es regnet in Strömen. Also erst mal abwarten. 16.10 Uhr: Der Regen hört auf, Kaffee ist ausgetrunken, also Abmarsch.
Und das Paddeln hat wirklich Spaß gemacht, war zwar am Anfang etwas konfus (in welche Richtung wollen wir? Wie muss ich da paddeln??), aber lustig. Und wir sind weder gekentert, noch kam das Wasser von oben. Im Gegenteil, als wir dann die Sache einigermaßen unter Kontrolle hatten, kam die Sonne raus...schööön.
So konnten wir uns auf dem See treiben lassen...der Sonne entgegen..
Ich war heut Kanu fahren. So mit richtigem Kurs und richtigem Paddeln. Also kein Amateur-Getue. Nein, das hat unser Guide nicht zugelassen. Spannend war ja zunächst, ob wir heut überhaupt Paddeln. So toll sah das Wetter ja nicht aus. Ich hab mir dann auch noch auf die Schnelle eine Regenjacke besorgt (wieder einmal: Es lebe das WG-Leben). Nach einigem Hin-und-Her Telefonieren hieß es: Wir paddeln auf alle Fälle.
Um circa 4 Uhr musst ich los. 15.45 Uhr: Mein Zimmer ist ein Chaos, ich brauch UNBEDINGT noch Kaffee und das Telefon klingelt und gepackt hab ich auch noch nicht...! 15.55 Uhr: Kaffee neben mir, Zimmer einigermaßen ok, Sachen gepackt. Aber: Es regnet in Strömen. Also erst mal abwarten. 16.10 Uhr: Der Regen hört auf, Kaffee ist ausgetrunken, also Abmarsch.
Und das Paddeln hat wirklich Spaß gemacht, war zwar am Anfang etwas konfus (in welche Richtung wollen wir? Wie muss ich da paddeln??), aber lustig. Und wir sind weder gekentert, noch kam das Wasser von oben. Im Gegenteil, als wir dann die Sache einigermaßen unter Kontrolle hatten, kam die Sonne raus...schööön.
So konnten wir uns auf dem See treiben lassen...der Sonne entgegen..
Mein erstes Mal - Part II
Es gibt ja noch eine Sache, bei der ich mich immer weigern wollte. Motorrad fahren. Ich finde, dass das einfach VIEEL zu gefährlich ist. Das erzähl ich ja immer jedem der es hören will (oder auch nicht).
Aber dann wurde ich doch überredet. Man muss ja alles mal ausprobieren, oder??
Nachdem ich dem Fahrer das Versprechen abgenommen habe, WIRKLICH langsam zu fahren, habe ich zugestimmt. Bei wunderschönem Wetter ging's an Baggersee.
Bevor wir jedoch losfahren konnten, musste ich mich selbstverständlich erst in Motorrad-Kluft schmeißen. Wer sich jetzt so ein absolut cooles "Uma-Thurman-aka-Die-Braut" vorstellt - leider nein. Ich gehör ja nicht grad zu den größten Menschen. Dementsprechend groß war mir die Kleidung. Die Hose ging bis fast knapp untern Hals und die Jacke war so lang, dass ich ernsthafte Probleme hatte, die (natürlich zu großen) Handschuhe da noch irgendwie drüberzustülpen. Ich find ja auch, dass das absolut Pflicht ist, sich auf dem Motorrad richtig anzuziehen - aber mal ganz ehrlich, so ein bissl vom Spaß geht da verloren! Es ist warm und du stehst da in voller Montur. Und dann noch der Helm. Da geht man doch fast ein!!
Zum Fahren selbst: Nachdem ich mich mal endlich dran gewöhnt hatte, war's eigentlich ganz nett. Kann durchaus spaßig sein. Bloß muss ich auch sagen, schneller hätte ich ganz sicher nicht fahren wollen. Auf dem Motorrrad merkt man die Geschwindigkeit schon mehr als im Auto.
Meine Abneigung gegen Motorrad hab ich nicht abgelegt (die Dinger können einfach zu schnell fahren und da passieren zu viele Unfälle, die gar nicht gut ausgehen). Aber immerhin kann ich ein bißchen die Begeisterung nachempfinden.
Aber dann wurde ich doch überredet. Man muss ja alles mal ausprobieren, oder??
Nachdem ich dem Fahrer das Versprechen abgenommen habe, WIRKLICH langsam zu fahren, habe ich zugestimmt. Bei wunderschönem Wetter ging's an Baggersee.
Bevor wir jedoch losfahren konnten, musste ich mich selbstverständlich erst in Motorrad-Kluft schmeißen. Wer sich jetzt so ein absolut cooles "Uma-Thurman-aka-Die-Braut" vorstellt - leider nein. Ich gehör ja nicht grad zu den größten Menschen. Dementsprechend groß war mir die Kleidung. Die Hose ging bis fast knapp untern Hals und die Jacke war so lang, dass ich ernsthafte Probleme hatte, die (natürlich zu großen) Handschuhe da noch irgendwie drüberzustülpen. Ich find ja auch, dass das absolut Pflicht ist, sich auf dem Motorrad richtig anzuziehen - aber mal ganz ehrlich, so ein bissl vom Spaß geht da verloren! Es ist warm und du stehst da in voller Montur. Und dann noch der Helm. Da geht man doch fast ein!!
Zum Fahren selbst: Nachdem ich mich mal endlich dran gewöhnt hatte, war's eigentlich ganz nett. Kann durchaus spaßig sein. Bloß muss ich auch sagen, schneller hätte ich ganz sicher nicht fahren wollen. Auf dem Motorrrad merkt man die Geschwindigkeit schon mehr als im Auto.
Meine Abneigung gegen Motorrad hab ich nicht abgelegt (die Dinger können einfach zu schnell fahren und da passieren zu viele Unfälle, die gar nicht gut ausgehen). Aber immerhin kann ich ein bißchen die Begeisterung nachempfinden.
Mein erstes Mal - Part I
Nachdem ich mein Fahrrad nun schon zum zweiten Mal platt war (bis zur Uni hats gehalten...), hab ich nun gedacht, jetzt kann ich nicht schon wieder irgendwelche Männer nerven. Zumal ich freundlicherweise auch Flickzeug geschenkt gekriegt hab. Problem: Bisher hab ich mich immer geweigert, Fahrrad zu reparieren - das impliziert das Flicken.
Nun gut, einmal ist ja immer das erste Mal. Mit Hilfe von J.T. hab ich mich dann doch mal an diese schwierige Aufgabe gewagt. Erstes Problem: Das passende Werkzeug. Aber glücklicherweise gibts in einer WG ja immer jemand, der einem weiter helfen kann.
Nachdem wir dann dieses schwierige Problem gemeistert hatten und ich all meine Kraft eingesetzt hatte, um die Schrauben auch aufzukriegen (das war harte Arbeit!!) war im Prinzip alles ganz easy. Netterweise war das Loch so groß, dass wir es sehen konnten.
Passanten haben sich vielleicht etwas über uns amüsiert, v.a. wenn wir lautstark den nächsten Schritt diskutierten - aber was kümmern uns die Passanten. Jedenfalls: Mission erfolgreich! Und das bis auf einen Mini-Kratzer an meiner Hand (ich wollte zu fest schrauben und bin abgerutscht) unfallfrei.
Jedenfalls war ich ganz stolz auf mich (ja, ich weiß, es ist nur ein Reifen, aber immerhin war's das erste Mal).
Als ich dann am ein paar Tage später nach kurzem Heimaturlaub mein Werk bewundern wollte stand ich vor einer leeren Stelle. Wie jetzt? Da war doch mein Rad??
Kurz und knapp: Jetzt, wo mein Rad endlich wieder voll funktionstüchtig war (Bremsen gehn! Reifen geflickt und aufgepumpt! Selbst das hintere Licht funktioniert!) - wurde es mir geklaut!!
Dabei dachte ich, bei meinem alten Klappergestellt passiert das nicht. :(
Ich war und bin immer noch sauer. Falls jemand mein wunderschönes Radl sieht (dieses stylisch grün-pinke): Dran bleiben, mich anrufen, den Fahrradfahrer platt machen!!
Ich reparier doch nicht für andere Leute mein Rad!!
Nun gut, einmal ist ja immer das erste Mal. Mit Hilfe von J.T. hab ich mich dann doch mal an diese schwierige Aufgabe gewagt. Erstes Problem: Das passende Werkzeug. Aber glücklicherweise gibts in einer WG ja immer jemand, der einem weiter helfen kann.
Nachdem wir dann dieses schwierige Problem gemeistert hatten und ich all meine Kraft eingesetzt hatte, um die Schrauben auch aufzukriegen (das war harte Arbeit!!) war im Prinzip alles ganz easy. Netterweise war das Loch so groß, dass wir es sehen konnten.
Passanten haben sich vielleicht etwas über uns amüsiert, v.a. wenn wir lautstark den nächsten Schritt diskutierten - aber was kümmern uns die Passanten. Jedenfalls: Mission erfolgreich! Und das bis auf einen Mini-Kratzer an meiner Hand (ich wollte zu fest schrauben und bin abgerutscht) unfallfrei.
Jedenfalls war ich ganz stolz auf mich (ja, ich weiß, es ist nur ein Reifen, aber immerhin war's das erste Mal).
Als ich dann am ein paar Tage später nach kurzem Heimaturlaub mein Werk bewundern wollte stand ich vor einer leeren Stelle. Wie jetzt? Da war doch mein Rad??
Kurz und knapp: Jetzt, wo mein Rad endlich wieder voll funktionstüchtig war (Bremsen gehn! Reifen geflickt und aufgepumpt! Selbst das hintere Licht funktioniert!) - wurde es mir geklaut!!
Dabei dachte ich, bei meinem alten Klappergestellt passiert das nicht. :(
Ich war und bin immer noch sauer. Falls jemand mein wunderschönes Radl sieht (dieses stylisch grün-pinke): Dran bleiben, mich anrufen, den Fahrradfahrer platt machen!!
Ich reparier doch nicht für andere Leute mein Rad!!
Freitag, 22. Juni 2007
Eine Ära geht zu Ende
Nein, ich habe meine Masterarbeit noch nicht abgegeben.
Aber mit Tränen in den Augen habe ich heute die letzte Sendung Ehrensenf mit Katrin gesehen.
Und seit ich Masterarbeit schreibe, habe ich ja einen gewissen Rhythmus: Morgens um 6.45 Uhr klingelt der Wecker, dann torkel ich in die Küche, um Kaffee zu machen. Dann gibts Frühstück - und gegen 7.10 gehts mit dem Kaffee ins Zimmer. Wo dann natürlich sofort der Rechner angeschaltet wird und Ehrensenf gestartet wird. Und dann heißt es: Wach werden mit Katrin und Kaffee.
Ich schätze es wird Zeit, meine Masterarbeit zu beenden...
Aber mit Tränen in den Augen habe ich heute die letzte Sendung Ehrensenf mit Katrin gesehen.
Und seit ich Masterarbeit schreibe, habe ich ja einen gewissen Rhythmus: Morgens um 6.45 Uhr klingelt der Wecker, dann torkel ich in die Küche, um Kaffee zu machen. Dann gibts Frühstück - und gegen 7.10 gehts mit dem Kaffee ins Zimmer. Wo dann natürlich sofort der Rechner angeschaltet wird und Ehrensenf gestartet wird. Und dann heißt es: Wach werden mit Katrin und Kaffee.
Ich schätze es wird Zeit, meine Masterarbeit zu beenden...
Mittwoch, 20. Juni 2007
Where is my mind
Heute geht irgendwie gar nix. Da war ich gestern noch so stolz auf mich: Ich hatte einen riesen Stapel Bücher aus der Bib geholt, der abgearbeitet werden musste. Und da hab ich mein Pensum doch (trotz geringer Hoffnung dies zu vollbringen) geschafft. Und heute, heut sollt ich wieder schreiben.
Aber wo sind denn die Wörter hin? Ich suche und suche und suche...und das richtige Wort hält sich versteckt. Wahrscheinlich sind sämtliche tollen Wörter gestern Nacht im Traum (was immer ich auch geträumt hab) geflohen...und sitzen jetzt irgendwo am See und feiern ne Party! Dabei wär ich doch auch gern am See. Statt dessen Rollos unten, trotzdem heiß, der Kaffee ist schon fast leer und was bitte ist Eloquenz? Ich häng rum und die paar Wörter, die wohl zu faul waren mitzukommen muss ich auch noch suchen.
Ich beginne einen Satz...und wie bezeichnet man das jetzt? Dann gehts Grübeln los und nur mit Glück und Geduld kann ich den Satz zufriedenstellend beenden.
Deprimierend.
Das als kleine Begründung, warum auf meinem Blog keine neuen Einträge zu finden sind...aber bald...bald...
Aber wo sind denn die Wörter hin? Ich suche und suche und suche...und das richtige Wort hält sich versteckt. Wahrscheinlich sind sämtliche tollen Wörter gestern Nacht im Traum (was immer ich auch geträumt hab) geflohen...und sitzen jetzt irgendwo am See und feiern ne Party! Dabei wär ich doch auch gern am See. Statt dessen Rollos unten, trotzdem heiß, der Kaffee ist schon fast leer und was bitte ist Eloquenz? Ich häng rum und die paar Wörter, die wohl zu faul waren mitzukommen muss ich auch noch suchen.
Ich beginne einen Satz...und wie bezeichnet man das jetzt? Dann gehts Grübeln los und nur mit Glück und Geduld kann ich den Satz zufriedenstellend beenden.
Deprimierend.
Das als kleine Begründung, warum auf meinem Blog keine neuen Einträge zu finden sind...aber bald...bald...
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