Zugfahren nervt. Meistens jedenfalls. Aber immerhin hat man immer was zu erzählen. Denn wer hat nicht schon ein spannendes, lustiges oder nervtötendes Erlebnis mit der Bahn gehabt? Und die Bahn hat Humor. Mein Lieblinssatz: "Der xxx fährt ein. Abfahrt war um 19.39 Uhr" (Leider haben wir die Abfahrt offensichtlich verpasst, denn es ist schon 19.50 - wenn wir Glück haben).
Bei massiven Verspätungen tritt dann ein Phänomen auf: Die bislang Fremden werden zu eingefleischten Verbündeten. Man unterhält sich, gibt die neuesten Bahn-Tipps weiter (ein Tipp von mir: Der Fahrkarten-Automat ist kaputt - was tun? Es gibt nur noch die Bahrgeld-Automaten, die nur bis ins nächste Kaff Fahrkarten anbieten. Ganz einfach viermal die 9, Kosten 10 Euro. Wird auf jede Fahrt angerechnet und man erhält vom Schaffner die Karte ohne Aufpreis).
Und bei solchen unterhaltsamen Reise macht die Verspätung auch nix mehr aus. Übrigens sagt das auch der Dalai Lama in "Ratschläge des Herzens". Seiner Meinung nach sind so viele Leute einsam, weil sie nichts dagegen tun. Sie fahren Zug, unterhalten sich aber nicht mit ihren Mitfahrern - würden sie das tun, wären sie glücklicher. Klingt simpel, ist aber auch so.
Sonntag, 8. Juni 2008
Das Wort zum Sonntag
Es ist wieder Fußball-Zeit. Für die Männer die schönste Zeit des Jahres, für manche Frau die einsamste. So auch ich. Um Fußball zu entkommen, schickt man den Mann lieber weg.
Aber etwas gutes hat Fußball ja doch: Die Menschen werden kommunikativer. So wurden mir bereits Karten fürs Spiel angeboten. Die Straßen und Lokale sind belebter, Deutschland truat sich seit der WM auch wieder Fahne zu zeigen und überhaupt liegt eine positive Stimmung in der Luft.
Nervig ist nur das ständige Gehupe.
Aber etwas gutes hat Fußball ja doch: Die Menschen werden kommunikativer. So wurden mir bereits Karten fürs Spiel angeboten. Die Straßen und Lokale sind belebter, Deutschland truat sich seit der WM auch wieder Fahne zu zeigen und überhaupt liegt eine positive Stimmung in der Luft.
Nervig ist nur das ständige Gehupe.
INDIEE!!
Lang erwartet und herbeigesehnt..am Donnerstag war ich dann endlich in Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. Und das erstaunliche war dann gleich: Es waren unglaublich wenig Leute im Kino. Und das in Indie??
Zum Film: Die Geschichte muss ja nicht weiter erläutert werden, Superheld Indie muss wieder jede Menge Leute und sich selbst aus der Klemme befreien und nebenher noch den berühmten Kristallschädel zurückbringen, er trifft seine erste große Liebe und erfährt dann auch noch, dass er einen Sohn hat. Soweit die Handlung. Immer wieder gibt es auch nette und amüsante Szenen, wobei mir persönlich das Ende zu übertrieben war - und auch zu wenig Handlung hatte. Der Kristallschädel, der "MacGuffin", konnte mit den bisherigen für mich nicht mithalten: Er sah aus wie aus Plastik und war sehr viel weniger reizvoll. Leider wurde auch an zu vielen Stellen zu sehr übertrieben (ja, ein wenig Übertreibung gehört zu jedem guten Indie, aber manchmal ist es einfach zu viel). Spätestens dann, wenn Sohnemann im Dschungel Tarzan spielt, fragt man sich, welchen Film man eigentlich grade anschaut.
Trotz allem: Irgendwie muss man ihn ja doch gesehen haben, oder?? Und auch wenn das Ende enttäuschend ist - Indie macht trotzdem Spaß.
Zum Film: Die Geschichte muss ja nicht weiter erläutert werden, Superheld Indie muss wieder jede Menge Leute und sich selbst aus der Klemme befreien und nebenher noch den berühmten Kristallschädel zurückbringen, er trifft seine erste große Liebe und erfährt dann auch noch, dass er einen Sohn hat. Soweit die Handlung. Immer wieder gibt es auch nette und amüsante Szenen, wobei mir persönlich das Ende zu übertrieben war - und auch zu wenig Handlung hatte. Der Kristallschädel, der "MacGuffin", konnte mit den bisherigen für mich nicht mithalten: Er sah aus wie aus Plastik und war sehr viel weniger reizvoll. Leider wurde auch an zu vielen Stellen zu sehr übertrieben (ja, ein wenig Übertreibung gehört zu jedem guten Indie, aber manchmal ist es einfach zu viel). Spätestens dann, wenn Sohnemann im Dschungel Tarzan spielt, fragt man sich, welchen Film man eigentlich grade anschaut.
Trotz allem: Irgendwie muss man ihn ja doch gesehen haben, oder?? Und auch wenn das Ende enttäuschend ist - Indie macht trotzdem Spaß.
Sonntag, 25. November 2007
Ein Wochenende in Salzburg
Nachdem ich zwei Tage gearbeitet habe, dachte ich mir, wäre ein kurzer Urlaub durchaus angebracht. Gesagt, getan. Am Samstag ging's mit Steffen und seiner "Anne" nach Salzburg. Unser Hotel fanden wir - und das ist für uns wirklich außergewöhnlich - auf Anhieb. Zunächst bewunderten wir die tolle Aussicht aus unserem Zimmer (Salzburgs größter Sex-Shop), dann gings ab in die Stadt. Im Mirabellengarten packten wir dann unser Picknick aus, um uns zu stärken. Schloss Mirabell hieß übrigens früher Altenau. Wolf Dietrich, Fürsterzbischof von Salzburg von 1587 bis 1612, ließ es für seine Geliebte Salome Alt bauen. Mit ihr hatte er sage und schreibe 15 Kinder. Dass das Schloss den Namen der Geliebten trug, war wohl irgendwann nicht mehr ganz angesagt - deshalb wurde es in Schloss Mirabell umbenannt. Wolf Dietrich ließ im Übrigen nicht nur das Schloss bauen, sondern baute an fast jedem berühmten Gebäude in Salzburg. Muss ein schönes Leben geführt haben...
Nach der Stärkung spazierten wir ein wenig umher, um uns zu orientieren - und wir stießen auf den Kapuzinerberg. Dort gelang es uns, den kompliziertesten, langwierigsten und anstrengensten Weg zum Franziski-Schlössl ausfindig zu machen. Das war wirklich eine Leistung. Hinweg: 1,5 Stunden, Rückweg 15 Minuten. Dafür entdeckten wir das Salzburger Äquivalent zur Fuggerei: In den Wachtürmen der Stadtmauer hatten sich einige häuslich eingerichtet: Mit Kochstelle vor dem Haus, Wäscheleine, Matrazen als Tür...
Aber schließlich erreichten wir ja (völlig erschöpft) das Franziski-Schlössl, das sich erfreulicherweise als Wirtschaft herausstellte. Das Radler hatten wir uns auch verdient!!
Nach einem gemütlichen Abendessen und Kneipenbesuch endete der erste Tag in Salzburg.
Am Sonntag war das Wetter nicht mehr freundlich zu uns. Deshalb waren wir faul und beschlossen, zur Festung Hohensalzburg nicht wie geplant zu wandern, sondern gemütlich zu fahren. Aufgrund der Kälte statteten wir dann auch jedem Museum auf der Burg einen Besuch ab (schließlich gab es ja auch nur einen Einheitspreis - und als alter Schwabe muss man dann ja alles sehn, für das man bezahlt hat). War wirklich sehr interessant, v.a. die Aussicht war überragend. Nach der Besichtigung stand dann der Besuch des Tomaselli-Cafés an: Riesige Torten zu teueren Preisen. Aber durchaus lohnend. Und dann hatte ich endlich meinen Triumph. Ich war ja der festen Überzeugung, die "echten" Mozartkugeln sind NICHT rot, sondern silber und blau. Dass mir kein Schwein glaubte war ja klar. Bis wir dann endlich ein Schild entdeckten, dass mir Recht gab. Alle Interessierte können die Geschichte der Mozartkugel übrigens auch bei Wikipedia nachlesen.
Fazit: Salzburg ist schön, Wochenende war toll!
Nach der Stärkung spazierten wir ein wenig umher, um uns zu orientieren - und wir stießen auf den Kapuzinerberg. Dort gelang es uns, den kompliziertesten, langwierigsten und anstrengensten Weg zum Franziski-Schlössl ausfindig zu machen. Das war wirklich eine Leistung. Hinweg: 1,5 Stunden, Rückweg 15 Minuten. Dafür entdeckten wir das Salzburger Äquivalent zur Fuggerei: In den Wachtürmen der Stadtmauer hatten sich einige häuslich eingerichtet: Mit Kochstelle vor dem Haus, Wäscheleine, Matrazen als Tür...
Aber schließlich erreichten wir ja (völlig erschöpft) das Franziski-Schlössl, das sich erfreulicherweise als Wirtschaft herausstellte. Das Radler hatten wir uns auch verdient!!
Nach einem gemütlichen Abendessen und Kneipenbesuch endete der erste Tag in Salzburg.
Am Sonntag war das Wetter nicht mehr freundlich zu uns. Deshalb waren wir faul und beschlossen, zur Festung Hohensalzburg nicht wie geplant zu wandern, sondern gemütlich zu fahren. Aufgrund der Kälte statteten wir dann auch jedem Museum auf der Burg einen Besuch ab (schließlich gab es ja auch nur einen Einheitspreis - und als alter Schwabe muss man dann ja alles sehn, für das man bezahlt hat). War wirklich sehr interessant, v.a. die Aussicht war überragend. Nach der Besichtigung stand dann der Besuch des Tomaselli-Cafés an: Riesige Torten zu teueren Preisen. Aber durchaus lohnend. Und dann hatte ich endlich meinen Triumph. Ich war ja der festen Überzeugung, die "echten" Mozartkugeln sind NICHT rot, sondern silber und blau. Dass mir kein Schwein glaubte war ja klar. Bis wir dann endlich ein Schild entdeckten, dass mir Recht gab. Alle Interessierte können die Geschichte der Mozartkugel übrigens auch bei Wikipedia nachlesen.
Fazit: Salzburg ist schön, Wochenende war toll!
Regenwetter..
So, nachdem heute so ein richtiges Regenwetter ist, und ich ausnahmsweise keinen Besuch habe, komm ich endlich wieder zum schreiben. Deshalb erst mal ein kurzes Update. Was ist alles passiert? Ich bin unter die Berufstätigen gegangen, führe ein absolutes Spießerleben (morgens früh raus, arbeiten, abends früh schlafen, nicht weggehen), war auf Kurztrip in Salzburg (Sightseeing, Entspannen, Wandern) und hatte die letzten Wochenenden Besuch von quasi der gesamten Familie. Dazu noch der übliche Weihnachtsstress (wenn man berufstätig ist, muss man sich früh um Weihnachtsgeschenke kümmern - vor allem, wenn fast alle Wochenenden bis Weihnachten verplant sind). Und dank des freundlichen IKEA Augsburg, der mir einen 50 Euro Gutschein geschenkt hat, wurde mein Zimmer noch gepimpt: Grünpflanze, Teppich, neuer Duschvorhang, Biergläser, neuer Tisch. Das sind so die groben Neuanschaffungen. Soviel zur Kurzversion...
Dienstag, 30. Oktober 2007
Die letzten Tage in Freiheit
Irgendwie schon komisch. Jahrelang war man Student, hatte alle Zeit der Welt und war trotzdem im Dauerstress. Jetzt soll der Ernst des Lebens beginnen. Sechs Uhr aufstehen und arbeiten. Und das 8 Stunden am Tag, 5 mal die Woche. Kein Bummelleben mehr, kein "heut geh ich mal nicht an die Uni"...Aber immerhin: endlich auf eigenen Füßen stehen!
Trotzdem werd ich die letzten Tage in Freiheit noch genießen. Vielleicht mit Shopping?
Trotzdem werd ich die letzten Tage in Freiheit noch genießen. Vielleicht mit Shopping?
Samstag, 20. Oktober 2007
Dinge, die die Welt nicht braucht
Dank Ehrensenf wird man ja täglich über Sinn und Unsinn in der Welt informiert. Eine unglaublich tolle Erfindung aus Japan präsentierte Ehrensenf kürzlich. Ich war begeistert. Mein Leben lang habe ich genau darauf gewartet. Das Dancing UFO. Was es ist? Schwer zu beschreiben. Eine Art breiter Hüftgürtel, an den eine Halterung angebracht ist. Daran befestigt ist eine Drehscheibe, die sich bewegt...wie ein UFO halt. Damit sich das Ufo aber bewegt, muss man logischerweise die Hüfte schwingen...oder sich sonst irgendwie bewegen. Das sieht dann ganz lustig aus, wie man in diesem Video sehen kann. Leider verstehe ich kein Wort, aber das ist auch egal. Klar ist jedenfalls, dass dieses Gerät der absolute Renner ist. Es macht ganz offensichtlich nicht nur unheimlich Spaß, dass tanzende UFO zu betrachten...nebenher verschafft man sich auch noch einen Traumkörper. Tolle Sache.
Wer sich RICHTIG blamieren will beim Sport, der sollte sich das Dancing UFO unbedingt anschaffen. Viel Spaß dabei.
Wer sich RICHTIG blamieren will beim Sport, der sollte sich das Dancing UFO unbedingt anschaffen. Viel Spaß dabei.
Dienstag, 16. Oktober 2007
Herbstfest und Sichelhenke
Am Wochenende habe ich mal wieder das schöne Aulendorf besucht. Dort gibt es jetzt übrigens ein mittelalterliches Hotel, für alle die Ritter und Burgfräulein spielen wollen. Das war jedoch nicht der Grund, warum ich nach da war. Das in der Familie Strasser traditionelle Herbstfest stand wieder an. Und natürlich musste auch noch mein Abschluss gefeiert werden. Deshalb begann das Herbstfest erst mal mit einem kleinen Sektempfang - natürlich mit dem guten Aulendorf Sekt. Es lebe der Lokalpatriotismus! Danach gabs, wie mittlerweile üblich, Kürbiskernsuppe, Zwiebelkuchen und Piroggen und danach Bratäpfel. Und selbstverständlich Suser. So macht der Herbst Spaß. Am Samstag war dann auch noch die legendäre Sichelhenke in Otterswang. Mittlerweile mit Flohmarkt und Herbstmarkt. Und klar, dass wir auch noch den Erntedankteppich in der Kirche bewunderten. Mit diversem Obst und Samen wird jedes Jahr ein Heiligenbild dargestellt. Dieses Mal die Heilige Elisabeth von Thüringen. (Auf der Beschreibung stand "(...) deren Leben im Folgenden nicht erläutert werden muss", für alle Unwissenden wie ich gibt Wikipedia Auskunft...). Sehenswert ist der Teppich auf alle Fälle.
Fazit: Schee wars!
Fazit: Schee wars!
Freie Liebe und Hasch-Kuchen
Bennie verliebt sich auf einer Demonstration Ende der 60er Jahre Hals über Kopf in die schöne Luzi. Blöd nur sind die Umstände: Während er eine Ausbildung zum Polizisten durchläuft und auf der Demo die rebellische Jugend filmen soll, ist Luzi Verfechterin der freien Liebe und Anführer der Demo. Um sie kennen zu lernen lügt Bennie, er sei Student der Filmhochschule und drehe einen Film über die Jugendbewegung. Diese Lüge wird glaubhaft, als er tatsächlich beginnt, einen Film zu drehen. Allerdings nicht über die Jugendbewegung. Um seinem Dauerpleite Bruder aus der Patsche zu helfen verspricht Bennie, einen Sexfilm zu drehen. Der organisatorisch begabte Bruder besorgt das Geld, Schauspieler und Crew. Beim Dreh läuft jedoch alles schief. Die Hauptdarstellerin Gina spricht nicht nur kein Deutsch - sie weigert sich auch, sich auszuziehen. Die schönsten Szenen sind deshalb, wenn Gina die Speisekarte eines Restaurants auf Italienisch hoch und runter schreit und weint und stöhnt. Die Hauptdarstellerin des Films wurde nämlich durch häufiges Nähen mit der Nähmaschine zur Nymphomanin. Deshalb auch der Untertitel von Pornorama "Die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts." Das große Geheimnis, ob Bennie seine Karriere als Polizist beendet und ob er am Ende Luzi erobern kann - das wird natürlich nicht verraten.
Jedenfalls ist der Film unterhaltam, amüsant und nach einem harten und stressigen Arbeitstag (nicht dass ich den grad hätte) genau das richtige, um gute Laune zu kriegen. Das liegt auch an der Musik..."My Generation", "Tonite's The Nite" und vieles mehr..
Jedenfalls ist der Film unterhaltam, amüsant und nach einem harten und stressigen Arbeitstag (nicht dass ich den grad hätte) genau das richtige, um gute Laune zu kriegen. Das liegt auch an der Musik..."My Generation", "Tonite's The Nite" und vieles mehr..
Planet Terror
Das wochenlange Warten hat sich gelohnt. Nachdem Death Proof, der erste Teil des Doppel-Features "Grindhouse" eher enttäuschend war, erwartete ich voll Freude den Film von Robert Rodriguez: "Planet Terror".
Ein absolutes Muss, schließlich habe ich in meiner Master-Arbeit den Titel schon zitiert. Bedauerlicherweise kommt Grindhouse in Deutschland nicht als Grindhouse ins Kino, die beiden Filme sind getrennt. In den USA kamen die beiden Filme hintereinander, durch Trailer zu nicht vorhandenen Filmen verbunden. Dieses Konzept übernahmen Rodriguez und Tarantino aus den Schmuddel-Kinos der 40-50er Jahre, Grindhouse genannt. HIer wurden 2 oder 3 (natürlich Trash-) Filme eines Genres zum Preis von einem gezeigt. Da die Regisseure jedoch mit ihrem Double-Feature in den USA scheiterten, wird dem Kinogänger in Deutschland dieses Kinoerlebnis verwehrt.
Besonders schade ist, dass dadurch nicht alle Trailer im Kino zu sehen sind. Aber zum Glück gibt es Youtube. Die Trailer sind schließlich sehr sehenswert...
Im Trailer zu "Don't" erfährt der Zuschauer, was er unterlassen sollte, wenn er überleben will. In "Machete" hat nicht einmal der Priester Gnade ("God has mercy. I don't"). "Werwolfe woman of the SS" - sagt eigentlich schon alles. Bei "Thanksgiving" kann man die Lust am Knutschen und Rummachen im Freien verlieren...
Nun aber zu Planet Terror. Die Handlung: Ein Giftgas namens DC2 macht die Menschen zu Zombis. Das Giftgas ist in den Händen einer Militärgruppe, die selbst vergiftet wurde, aber eine Möglichkeit gefunden haben, die zerstörerische Wirkung des Gases zu verlangsamen. Eine kleine Gruppe, bestehend aus dem Mann mit dem besten Steaks in ganz Texas, dem Sherrif, einer sexy Ärztin und zwei aggressiven Babysitterinnen, versucht, die Katastrophe aufzuhalten. Angeführt werden sie von dem rätselhaften El Wray und der (in der Mitte des Films) einbeinigen Ex-Tänzerin und jetzt Stand-up Komikerin Cherry Darling.
Das Ganze ist ein herrlich trashiger Zombie-Film mit viel Blut und Schleim, einem hohen Ekelfaktor, Sex und herrlich überzogenen Dialogen. Dass die Handlung seicht - um nicht zu sagen idiotisch ist, macht da nichts. Wer schlechtes Kino mag und sich über literweise Blut und zerplatzende Köpfe amüsieren kann, ist in der Trash-Hommage Planet Terror richtig. Für besonderes Vergnügen sorgt, wie im Trailer vermuten lässt, die einbeinige Cherry.
Es lebe der Trash!
PS: Wer danach immer noch nicht genug hat, dem empfehle ich "Plan Nine from outer Space", dem schlechtesten Film aller Zeit.
Ein absolutes Muss, schließlich habe ich in meiner Master-Arbeit den Titel schon zitiert. Bedauerlicherweise kommt Grindhouse in Deutschland nicht als Grindhouse ins Kino, die beiden Filme sind getrennt. In den USA kamen die beiden Filme hintereinander, durch Trailer zu nicht vorhandenen Filmen verbunden. Dieses Konzept übernahmen Rodriguez und Tarantino aus den Schmuddel-Kinos der 40-50er Jahre, Grindhouse genannt. HIer wurden 2 oder 3 (natürlich Trash-) Filme eines Genres zum Preis von einem gezeigt. Da die Regisseure jedoch mit ihrem Double-Feature in den USA scheiterten, wird dem Kinogänger in Deutschland dieses Kinoerlebnis verwehrt.
Besonders schade ist, dass dadurch nicht alle Trailer im Kino zu sehen sind. Aber zum Glück gibt es Youtube. Die Trailer sind schließlich sehr sehenswert...
Im Trailer zu "Don't" erfährt der Zuschauer, was er unterlassen sollte, wenn er überleben will. In "Machete" hat nicht einmal der Priester Gnade ("God has mercy. I don't"). "Werwolfe woman of the SS" - sagt eigentlich schon alles. Bei "Thanksgiving" kann man die Lust am Knutschen und Rummachen im Freien verlieren...
Nun aber zu Planet Terror. Die Handlung: Ein Giftgas namens DC2 macht die Menschen zu Zombis. Das Giftgas ist in den Händen einer Militärgruppe, die selbst vergiftet wurde, aber eine Möglichkeit gefunden haben, die zerstörerische Wirkung des Gases zu verlangsamen. Eine kleine Gruppe, bestehend aus dem Mann mit dem besten Steaks in ganz Texas, dem Sherrif, einer sexy Ärztin und zwei aggressiven Babysitterinnen, versucht, die Katastrophe aufzuhalten. Angeführt werden sie von dem rätselhaften El Wray und der (in der Mitte des Films) einbeinigen Ex-Tänzerin und jetzt Stand-up Komikerin Cherry Darling.
Das Ganze ist ein herrlich trashiger Zombie-Film mit viel Blut und Schleim, einem hohen Ekelfaktor, Sex und herrlich überzogenen Dialogen. Dass die Handlung seicht - um nicht zu sagen idiotisch ist, macht da nichts. Wer schlechtes Kino mag und sich über literweise Blut und zerplatzende Köpfe amüsieren kann, ist in der Trash-Hommage Planet Terror richtig. Für besonderes Vergnügen sorgt, wie im Trailer vermuten lässt, die einbeinige Cherry.
Es lebe der Trash!
PS: Wer danach immer noch nicht genug hat, dem empfehle ich "Plan Nine from outer Space", dem schlechtesten Film aller Zeit.
Update
Nachdem ich wochenlang auf Tauchgang war, jetzt wieder Neuigkeiten von mir.
Meine Masterarbeit ist abgegeben, hab sie sogar schon wieder und ich habe mein Zeugnis. Damit ist meine universitäre Laufbahn beendet. Ein seltsames Gefühl. Ohne viel Aufheben (und ohne Glückwünsche) wurde mir das Zeugnis in die Hand gedrückt. Aus Nostalgiegründen (und weil ich noch ein Buch abgeben musste) lief ich wieder wie ein Ersti in der ganzen Uni umher, um mich zu verabschieden. Nie mehr ein Käffchen in der alten Cafete, nie mehr in der Bib nach einem funktionierenden Kopierer suchen, kein Feierabend-Bierchen nach Hausi-Seminar, kein Rumhängen auf der Wiese...alles passé.
Und auch WG intern gab es Veränderungen. Magda hat uns verlassen, für Nachschub ist allerdings schon gesorgt. Nach einem lustigen Casting mit lispelnden Zicken, ängstlichen Rastamännern und Streber-Diplomanden haben wir unsere Wahl getroffen und uns für den Mann mit Beamer und xBox entschieden. Und wir bereuen nix..jetzt hab ich ja Zeit, jetzt kann gezockt werden...!!
Meine Masterarbeit ist abgegeben, hab sie sogar schon wieder und ich habe mein Zeugnis. Damit ist meine universitäre Laufbahn beendet. Ein seltsames Gefühl. Ohne viel Aufheben (und ohne Glückwünsche) wurde mir das Zeugnis in die Hand gedrückt. Aus Nostalgiegründen (und weil ich noch ein Buch abgeben musste) lief ich wieder wie ein Ersti in der ganzen Uni umher, um mich zu verabschieden. Nie mehr ein Käffchen in der alten Cafete, nie mehr in der Bib nach einem funktionierenden Kopierer suchen, kein Feierabend-Bierchen nach Hausi-Seminar, kein Rumhängen auf der Wiese...alles passé.
Und auch WG intern gab es Veränderungen. Magda hat uns verlassen, für Nachschub ist allerdings schon gesorgt. Nach einem lustigen Casting mit lispelnden Zicken, ängstlichen Rastamännern und Streber-Diplomanden haben wir unsere Wahl getroffen und uns für den Mann mit Beamer und xBox entschieden. Und wir bereuen nix..jetzt hab ich ja Zeit, jetzt kann gezockt werden...!!
Samstag, 28. Juli 2007
Das merkwürdige Verschwinden der Frau G.
Endlich war es soweit. Meine Masterarbeit war fertig. Und ich habe den großen Schritt getan und sie drucken und binden lassen. Mit der nötigen Ehrfurcht betrat ich dann das Prüfungsamt. Doch aller Ernst und alle Würde waren umsonst. Erst mal war das Büro umgezogen.
Und im richtigen Büro..die Überraschung. Frau G. war nicht da. Wo ist sie? Entführt? Krank? Auf einem Kurztrip? Ich fand jedenfall eine Frechheit. Schließlich musste ich die drei Exemplare dann auch noch mit heim schleppen. Deshalb war ich am Freitag noch mal in der Uni (dieses Mal hatte ich vorher angerufen).
MASTERARBEIT IST ABGEGEBEN!
Da kann das Wochenende doch beginnen...!!!
Und im richtigen Büro..die Überraschung. Frau G. war nicht da. Wo ist sie? Entführt? Krank? Auf einem Kurztrip? Ich fand jedenfall eine Frechheit. Schließlich musste ich die drei Exemplare dann auch noch mit heim schleppen. Deshalb war ich am Freitag noch mal in der Uni (dieses Mal hatte ich vorher angerufen).
MASTERARBEIT IST ABGEGEBEN!
Da kann das Wochenende doch beginnen...!!!
Dienstag, 24. Juli 2007
Ich war Trauzeugin...!
So, jetzt hab ich wieder mal ein wenig Zeit zu schreiben. Am Freitag war die Hochzeit von meiner Schwester - und ich wußte nicht, wie stressig es sein kann, Trauzeuge zu sein. Wie auch. War ja schließlich die erste Hochzeit in meinem Leben. Dementsprechend nervös war ich. a) die Schwester heiratet b) erste Hochzeit überhaupt c) erstes Mal Trauzeugin.
Die letzten Tage vorher liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Eindecken, Schwesterlein helfen, Überraschungen vorbereiten...da war gutes Zeit-Management angesagt, damit nichts kollidiert. Und man durfte sich natürlich auch nicht verquasseln. Was extrem schwer war. Vor allem für mich. Und weil ich immer wieder sagen musste "Ich habe keine Zeit" - und dann stets die Frage kam: "Warum?" Ja, da heißt es sich ganz schnell eine Ausrede einfallen lassen.
Schlussendlich haben wir alles doch noch fertig gekriegt, was wir wollten (auch wenn ich zwischenzeitlich daran gezweifelt hatte).
Und die Hochzeit war ein voller Erfolg! Finde ich jedenfalls. Und das Ehepaar auch. Das ist doch die Hauptsache oder??
So schön es war, die nächste Hochzeit will ich mal als "normaler" Gast erleben ;)
Die letzten Tage vorher liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Eindecken, Schwesterlein helfen, Überraschungen vorbereiten...da war gutes Zeit-Management angesagt, damit nichts kollidiert. Und man durfte sich natürlich auch nicht verquasseln. Was extrem schwer war. Vor allem für mich. Und weil ich immer wieder sagen musste "Ich habe keine Zeit" - und dann stets die Frage kam: "Warum?" Ja, da heißt es sich ganz schnell eine Ausrede einfallen lassen.
Schlussendlich haben wir alles doch noch fertig gekriegt, was wir wollten (auch wenn ich zwischenzeitlich daran gezweifelt hatte).
Und die Hochzeit war ein voller Erfolg! Finde ich jedenfalls. Und das Ehepaar auch. Das ist doch die Hauptsache oder??
So schön es war, die nächste Hochzeit will ich mal als "normaler" Gast erleben ;)
Mittwoch, 27. Juni 2007
Mein erstes Mal - Part III
Last but not least:
Ich war heut Kanu fahren. So mit richtigem Kurs und richtigem Paddeln. Also kein Amateur-Getue. Nein, das hat unser Guide nicht zugelassen. Spannend war ja zunächst, ob wir heut überhaupt Paddeln. So toll sah das Wetter ja nicht aus. Ich hab mir dann auch noch auf die Schnelle eine Regenjacke besorgt (wieder einmal: Es lebe das WG-Leben). Nach einigem Hin-und-Her Telefonieren hieß es: Wir paddeln auf alle Fälle.
Um circa 4 Uhr musst ich los. 15.45 Uhr: Mein Zimmer ist ein Chaos, ich brauch UNBEDINGT noch Kaffee und das Telefon klingelt und gepackt hab ich auch noch nicht...! 15.55 Uhr: Kaffee neben mir, Zimmer einigermaßen ok, Sachen gepackt. Aber: Es regnet in Strömen. Also erst mal abwarten. 16.10 Uhr: Der Regen hört auf, Kaffee ist ausgetrunken, also Abmarsch.
Und das Paddeln hat wirklich Spaß gemacht, war zwar am Anfang etwas konfus (in welche Richtung wollen wir? Wie muss ich da paddeln??), aber lustig. Und wir sind weder gekentert, noch kam das Wasser von oben. Im Gegenteil, als wir dann die Sache einigermaßen unter Kontrolle hatten, kam die Sonne raus...schööön.
So konnten wir uns auf dem See treiben lassen...der Sonne entgegen..
Ich war heut Kanu fahren. So mit richtigem Kurs und richtigem Paddeln. Also kein Amateur-Getue. Nein, das hat unser Guide nicht zugelassen. Spannend war ja zunächst, ob wir heut überhaupt Paddeln. So toll sah das Wetter ja nicht aus. Ich hab mir dann auch noch auf die Schnelle eine Regenjacke besorgt (wieder einmal: Es lebe das WG-Leben). Nach einigem Hin-und-Her Telefonieren hieß es: Wir paddeln auf alle Fälle.
Um circa 4 Uhr musst ich los. 15.45 Uhr: Mein Zimmer ist ein Chaos, ich brauch UNBEDINGT noch Kaffee und das Telefon klingelt und gepackt hab ich auch noch nicht...! 15.55 Uhr: Kaffee neben mir, Zimmer einigermaßen ok, Sachen gepackt. Aber: Es regnet in Strömen. Also erst mal abwarten. 16.10 Uhr: Der Regen hört auf, Kaffee ist ausgetrunken, also Abmarsch.
Und das Paddeln hat wirklich Spaß gemacht, war zwar am Anfang etwas konfus (in welche Richtung wollen wir? Wie muss ich da paddeln??), aber lustig. Und wir sind weder gekentert, noch kam das Wasser von oben. Im Gegenteil, als wir dann die Sache einigermaßen unter Kontrolle hatten, kam die Sonne raus...schööön.
So konnten wir uns auf dem See treiben lassen...der Sonne entgegen..
Mein erstes Mal - Part II
Es gibt ja noch eine Sache, bei der ich mich immer weigern wollte. Motorrad fahren. Ich finde, dass das einfach VIEEL zu gefährlich ist. Das erzähl ich ja immer jedem der es hören will (oder auch nicht).
Aber dann wurde ich doch überredet. Man muss ja alles mal ausprobieren, oder??
Nachdem ich dem Fahrer das Versprechen abgenommen habe, WIRKLICH langsam zu fahren, habe ich zugestimmt. Bei wunderschönem Wetter ging's an Baggersee.
Bevor wir jedoch losfahren konnten, musste ich mich selbstverständlich erst in Motorrad-Kluft schmeißen. Wer sich jetzt so ein absolut cooles "Uma-Thurman-aka-Die-Braut" vorstellt - leider nein. Ich gehör ja nicht grad zu den größten Menschen. Dementsprechend groß war mir die Kleidung. Die Hose ging bis fast knapp untern Hals und die Jacke war so lang, dass ich ernsthafte Probleme hatte, die (natürlich zu großen) Handschuhe da noch irgendwie drüberzustülpen. Ich find ja auch, dass das absolut Pflicht ist, sich auf dem Motorrad richtig anzuziehen - aber mal ganz ehrlich, so ein bissl vom Spaß geht da verloren! Es ist warm und du stehst da in voller Montur. Und dann noch der Helm. Da geht man doch fast ein!!
Zum Fahren selbst: Nachdem ich mich mal endlich dran gewöhnt hatte, war's eigentlich ganz nett. Kann durchaus spaßig sein. Bloß muss ich auch sagen, schneller hätte ich ganz sicher nicht fahren wollen. Auf dem Motorrrad merkt man die Geschwindigkeit schon mehr als im Auto.
Meine Abneigung gegen Motorrad hab ich nicht abgelegt (die Dinger können einfach zu schnell fahren und da passieren zu viele Unfälle, die gar nicht gut ausgehen). Aber immerhin kann ich ein bißchen die Begeisterung nachempfinden.
Aber dann wurde ich doch überredet. Man muss ja alles mal ausprobieren, oder??
Nachdem ich dem Fahrer das Versprechen abgenommen habe, WIRKLICH langsam zu fahren, habe ich zugestimmt. Bei wunderschönem Wetter ging's an Baggersee.
Bevor wir jedoch losfahren konnten, musste ich mich selbstverständlich erst in Motorrad-Kluft schmeißen. Wer sich jetzt so ein absolut cooles "Uma-Thurman-aka-Die-Braut" vorstellt - leider nein. Ich gehör ja nicht grad zu den größten Menschen. Dementsprechend groß war mir die Kleidung. Die Hose ging bis fast knapp untern Hals und die Jacke war so lang, dass ich ernsthafte Probleme hatte, die (natürlich zu großen) Handschuhe da noch irgendwie drüberzustülpen. Ich find ja auch, dass das absolut Pflicht ist, sich auf dem Motorrad richtig anzuziehen - aber mal ganz ehrlich, so ein bissl vom Spaß geht da verloren! Es ist warm und du stehst da in voller Montur. Und dann noch der Helm. Da geht man doch fast ein!!
Zum Fahren selbst: Nachdem ich mich mal endlich dran gewöhnt hatte, war's eigentlich ganz nett. Kann durchaus spaßig sein. Bloß muss ich auch sagen, schneller hätte ich ganz sicher nicht fahren wollen. Auf dem Motorrrad merkt man die Geschwindigkeit schon mehr als im Auto.
Meine Abneigung gegen Motorrad hab ich nicht abgelegt (die Dinger können einfach zu schnell fahren und da passieren zu viele Unfälle, die gar nicht gut ausgehen). Aber immerhin kann ich ein bißchen die Begeisterung nachempfinden.
Mein erstes Mal - Part I
Nachdem ich mein Fahrrad nun schon zum zweiten Mal platt war (bis zur Uni hats gehalten...), hab ich nun gedacht, jetzt kann ich nicht schon wieder irgendwelche Männer nerven. Zumal ich freundlicherweise auch Flickzeug geschenkt gekriegt hab. Problem: Bisher hab ich mich immer geweigert, Fahrrad zu reparieren - das impliziert das Flicken.
Nun gut, einmal ist ja immer das erste Mal. Mit Hilfe von J.T. hab ich mich dann doch mal an diese schwierige Aufgabe gewagt. Erstes Problem: Das passende Werkzeug. Aber glücklicherweise gibts in einer WG ja immer jemand, der einem weiter helfen kann.
Nachdem wir dann dieses schwierige Problem gemeistert hatten und ich all meine Kraft eingesetzt hatte, um die Schrauben auch aufzukriegen (das war harte Arbeit!!) war im Prinzip alles ganz easy. Netterweise war das Loch so groß, dass wir es sehen konnten.
Passanten haben sich vielleicht etwas über uns amüsiert, v.a. wenn wir lautstark den nächsten Schritt diskutierten - aber was kümmern uns die Passanten. Jedenfalls: Mission erfolgreich! Und das bis auf einen Mini-Kratzer an meiner Hand (ich wollte zu fest schrauben und bin abgerutscht) unfallfrei.
Jedenfalls war ich ganz stolz auf mich (ja, ich weiß, es ist nur ein Reifen, aber immerhin war's das erste Mal).
Als ich dann am ein paar Tage später nach kurzem Heimaturlaub mein Werk bewundern wollte stand ich vor einer leeren Stelle. Wie jetzt? Da war doch mein Rad??
Kurz und knapp: Jetzt, wo mein Rad endlich wieder voll funktionstüchtig war (Bremsen gehn! Reifen geflickt und aufgepumpt! Selbst das hintere Licht funktioniert!) - wurde es mir geklaut!!
Dabei dachte ich, bei meinem alten Klappergestellt passiert das nicht. :(
Ich war und bin immer noch sauer. Falls jemand mein wunderschönes Radl sieht (dieses stylisch grün-pinke): Dran bleiben, mich anrufen, den Fahrradfahrer platt machen!!
Ich reparier doch nicht für andere Leute mein Rad!!
Nun gut, einmal ist ja immer das erste Mal. Mit Hilfe von J.T. hab ich mich dann doch mal an diese schwierige Aufgabe gewagt. Erstes Problem: Das passende Werkzeug. Aber glücklicherweise gibts in einer WG ja immer jemand, der einem weiter helfen kann.
Nachdem wir dann dieses schwierige Problem gemeistert hatten und ich all meine Kraft eingesetzt hatte, um die Schrauben auch aufzukriegen (das war harte Arbeit!!) war im Prinzip alles ganz easy. Netterweise war das Loch so groß, dass wir es sehen konnten.
Passanten haben sich vielleicht etwas über uns amüsiert, v.a. wenn wir lautstark den nächsten Schritt diskutierten - aber was kümmern uns die Passanten. Jedenfalls: Mission erfolgreich! Und das bis auf einen Mini-Kratzer an meiner Hand (ich wollte zu fest schrauben und bin abgerutscht) unfallfrei.
Jedenfalls war ich ganz stolz auf mich (ja, ich weiß, es ist nur ein Reifen, aber immerhin war's das erste Mal).
Als ich dann am ein paar Tage später nach kurzem Heimaturlaub mein Werk bewundern wollte stand ich vor einer leeren Stelle. Wie jetzt? Da war doch mein Rad??
Kurz und knapp: Jetzt, wo mein Rad endlich wieder voll funktionstüchtig war (Bremsen gehn! Reifen geflickt und aufgepumpt! Selbst das hintere Licht funktioniert!) - wurde es mir geklaut!!
Dabei dachte ich, bei meinem alten Klappergestellt passiert das nicht. :(
Ich war und bin immer noch sauer. Falls jemand mein wunderschönes Radl sieht (dieses stylisch grün-pinke): Dran bleiben, mich anrufen, den Fahrradfahrer platt machen!!
Ich reparier doch nicht für andere Leute mein Rad!!
Freitag, 22. Juni 2007
Eine Ära geht zu Ende
Nein, ich habe meine Masterarbeit noch nicht abgegeben.
Aber mit Tränen in den Augen habe ich heute die letzte Sendung Ehrensenf mit Katrin gesehen.
Und seit ich Masterarbeit schreibe, habe ich ja einen gewissen Rhythmus: Morgens um 6.45 Uhr klingelt der Wecker, dann torkel ich in die Küche, um Kaffee zu machen. Dann gibts Frühstück - und gegen 7.10 gehts mit dem Kaffee ins Zimmer. Wo dann natürlich sofort der Rechner angeschaltet wird und Ehrensenf gestartet wird. Und dann heißt es: Wach werden mit Katrin und Kaffee.
Ich schätze es wird Zeit, meine Masterarbeit zu beenden...
Aber mit Tränen in den Augen habe ich heute die letzte Sendung Ehrensenf mit Katrin gesehen.
Und seit ich Masterarbeit schreibe, habe ich ja einen gewissen Rhythmus: Morgens um 6.45 Uhr klingelt der Wecker, dann torkel ich in die Küche, um Kaffee zu machen. Dann gibts Frühstück - und gegen 7.10 gehts mit dem Kaffee ins Zimmer. Wo dann natürlich sofort der Rechner angeschaltet wird und Ehrensenf gestartet wird. Und dann heißt es: Wach werden mit Katrin und Kaffee.
Ich schätze es wird Zeit, meine Masterarbeit zu beenden...
Mittwoch, 20. Juni 2007
Where is my mind
Heute geht irgendwie gar nix. Da war ich gestern noch so stolz auf mich: Ich hatte einen riesen Stapel Bücher aus der Bib geholt, der abgearbeitet werden musste. Und da hab ich mein Pensum doch (trotz geringer Hoffnung dies zu vollbringen) geschafft. Und heute, heut sollt ich wieder schreiben.
Aber wo sind denn die Wörter hin? Ich suche und suche und suche...und das richtige Wort hält sich versteckt. Wahrscheinlich sind sämtliche tollen Wörter gestern Nacht im Traum (was immer ich auch geträumt hab) geflohen...und sitzen jetzt irgendwo am See und feiern ne Party! Dabei wär ich doch auch gern am See. Statt dessen Rollos unten, trotzdem heiß, der Kaffee ist schon fast leer und was bitte ist Eloquenz? Ich häng rum und die paar Wörter, die wohl zu faul waren mitzukommen muss ich auch noch suchen.
Ich beginne einen Satz...und wie bezeichnet man das jetzt? Dann gehts Grübeln los und nur mit Glück und Geduld kann ich den Satz zufriedenstellend beenden.
Deprimierend.
Das als kleine Begründung, warum auf meinem Blog keine neuen Einträge zu finden sind...aber bald...bald...
Aber wo sind denn die Wörter hin? Ich suche und suche und suche...und das richtige Wort hält sich versteckt. Wahrscheinlich sind sämtliche tollen Wörter gestern Nacht im Traum (was immer ich auch geträumt hab) geflohen...und sitzen jetzt irgendwo am See und feiern ne Party! Dabei wär ich doch auch gern am See. Statt dessen Rollos unten, trotzdem heiß, der Kaffee ist schon fast leer und was bitte ist Eloquenz? Ich häng rum und die paar Wörter, die wohl zu faul waren mitzukommen muss ich auch noch suchen.
Ich beginne einen Satz...und wie bezeichnet man das jetzt? Dann gehts Grübeln los und nur mit Glück und Geduld kann ich den Satz zufriedenstellend beenden.
Deprimierend.
Das als kleine Begründung, warum auf meinem Blog keine neuen Einträge zu finden sind...aber bald...bald...
Montag, 11. Juni 2007
Zusammenstoß der Kulturen
Das Open-Air Saison hat wieder eröffnet. Lechflimmern verspricht Kino unterm Sternenhimmel. Und ich war schon da. Und die Sterne waren da und der Film war gut:
The Namesake.
Der Film beginnt mit der arrangierten Ehe zwischen Ashima und Ashoke in Indien. Kurz nach der Hochzeit siedeln sie nach New York, wo die Beiden die Liebe entdecken. Die Annäherung zwischen den Beiden ist der eine Erzählstrang.
Bei der zweiten Geschichte geht es hauptsächlich um den Sohn Gogol, der als waschechter Amerikaner aufwächst und wie er mit der indischen Tradition zunächst bricht um sich ihr dann am Ende wieder anzunähern. Auch er verliebt sich - allerdings in eine Amerikanerin. Mit dem indischen Leben will er nichts zu tun haben, zwei Welten brechen aufeinander. Die Geschichte wird ruhig und glaubwürdig erzählt und driftet nie ins Melodramatische oder übermäßig Kitschige ab.
Und: Obwohl der Film wirklich lange ging, ich bin nicht erfroren - obwohl ich auf Schlafsack bzw. Decke verzichtet habe!
The Namesake.
Der Film beginnt mit der arrangierten Ehe zwischen Ashima und Ashoke in Indien. Kurz nach der Hochzeit siedeln sie nach New York, wo die Beiden die Liebe entdecken. Die Annäherung zwischen den Beiden ist der eine Erzählstrang.
Bei der zweiten Geschichte geht es hauptsächlich um den Sohn Gogol, der als waschechter Amerikaner aufwächst und wie er mit der indischen Tradition zunächst bricht um sich ihr dann am Ende wieder anzunähern. Auch er verliebt sich - allerdings in eine Amerikanerin. Mit dem indischen Leben will er nichts zu tun haben, zwei Welten brechen aufeinander. Die Geschichte wird ruhig und glaubwürdig erzählt und driftet nie ins Melodramatische oder übermäßig Kitschige ab.
Und: Obwohl der Film wirklich lange ging, ich bin nicht erfroren - obwohl ich auf Schlafsack bzw. Decke verzichtet habe!
Im Festival-Fieber
Am Freitag war Zeit für einen Mini-Urlaub. Nach meinem Seminar gings sofort zum Bahnhof und ab ins schöne (*Ironie*) Mannheim. Dort fand das Festival des Deutschen Films statt. Das ist die "kleine Schwester" des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg, das ich im Winter als Praktikant erleben durfte. Und die Sehnsucht nach Festival-Atmosphäre, tollen vielen und interessanten Menschen trieb mich wieder hin.
Angekommen in Mannheim wurde ich dann auch gleich von einem netten Fahrer abgeholt - leider nicht mit der Limo, wie geplant. Dafür konnte ich gleich Oliver Riehs die Hand drücken und mit im plaudern, da wir zusammen zum Festival fuhren. Das Sommerfestival findet nämlich (da von der BASF unterstützt) in Ludwigshafen statt, auf der Rheininsel. Dort war gerade noch der Filmtalk mit Special Guest Katja Riemann im Gange - und durch meinen Bonus als Ex-Prakti wurde ich selbstverständlich noch eingeschleust und konnte einen Sitzplatz in der ersten Reihe ergattern. Der Talk zu ihrem Film war sehr interessant und amüsant, auch wenn ich den Film selbst leider nicht gesehen hab. Danach lief ich erst mal ein wenig orientierungslos auf dem Festivalgelände umher - irgendwie seltsam, so unvorbereitet da zu sein.
Aber nachdem ich die ersten bekannten Gesichter entdeckte, ja, da war es fast so was wie Heim kommen! Ja, das Festival lässt einen nicht los: Fast die gesamte Ex-Praktikanten-Liga war anwesend, und schon nach kurzer Zeit war ich auch mit den neuen Praktis bekannt. Und zwei Minuten quasseln - als wär kein halbes Jahr vergangen. Da verging die Zeit wie im Fluge, und schon war es Zeit für den Empfang für Katja Riemann, die den Preis für Schauspielkunst im Empfang nahm. Weitere Gäste waren Robert Stadlober, Christian Petzold...und viele mehr. Und natürlich gab es lecker Essen und Trinken umsonst. Insgesamt ein toller Abend, der ihm Übrigen als Besucher äußerst entspannend verläuft - wenn auch ein wenig seltsam, wenn einem nicht ständig die Füße weh tun, man Hunger hat und mit der Müdigkeit kämpfen muss (Hinweis: Es war ein tolles Praktikum, nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht ;) ).
Filme hab ich leider nicht so viele gesehen, ich wollte schließlich mit allen reden. Einen hab ich mir jedoch noch am Samstag angesehen: Eden mit Charlotte Roche. Ein Film über die Besessenheit des Kochens. Laut MK (Festivaldirektor) einer der schönsten Filme, die er in den letzten Jahren gesehen hat. Ein wirklich absurder, bizarrer und amüsanter Film, der eine neue Sicht auf das Essen und speziell das Kochen vermittelt. Aber Vorsicht: Nicht mit hungrigem Magen anschauen!
Fazit: Ludwigshafen IST noch hässlicher als Mannheim, glücklicherweise sieht man beim Festival davon nichts. Auch als bloßer "Besucher" macht Festival außerordentlich Spaß. Danke an meine Lieblingschefin Marija, dass sie mich aufgenommen und verpflegt hat. Und auf ein Wiedersehen im Winter!
Angekommen in Mannheim wurde ich dann auch gleich von einem netten Fahrer abgeholt - leider nicht mit der Limo, wie geplant. Dafür konnte ich gleich Oliver Riehs die Hand drücken und mit im plaudern, da wir zusammen zum Festival fuhren. Das Sommerfestival findet nämlich (da von der BASF unterstützt) in Ludwigshafen statt, auf der Rheininsel. Dort war gerade noch der Filmtalk mit Special Guest Katja Riemann im Gange - und durch meinen Bonus als Ex-Prakti wurde ich selbstverständlich noch eingeschleust und konnte einen Sitzplatz in der ersten Reihe ergattern. Der Talk zu ihrem Film war sehr interessant und amüsant, auch wenn ich den Film selbst leider nicht gesehen hab. Danach lief ich erst mal ein wenig orientierungslos auf dem Festivalgelände umher - irgendwie seltsam, so unvorbereitet da zu sein.
Aber nachdem ich die ersten bekannten Gesichter entdeckte, ja, da war es fast so was wie Heim kommen! Ja, das Festival lässt einen nicht los: Fast die gesamte Ex-Praktikanten-Liga war anwesend, und schon nach kurzer Zeit war ich auch mit den neuen Praktis bekannt. Und zwei Minuten quasseln - als wär kein halbes Jahr vergangen. Da verging die Zeit wie im Fluge, und schon war es Zeit für den Empfang für Katja Riemann, die den Preis für Schauspielkunst im Empfang nahm. Weitere Gäste waren Robert Stadlober, Christian Petzold...und viele mehr. Und natürlich gab es lecker Essen und Trinken umsonst. Insgesamt ein toller Abend, der ihm Übrigen als Besucher äußerst entspannend verläuft - wenn auch ein wenig seltsam, wenn einem nicht ständig die Füße weh tun, man Hunger hat und mit der Müdigkeit kämpfen muss (Hinweis: Es war ein tolles Praktikum, nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht ;) ).
Filme hab ich leider nicht so viele gesehen, ich wollte schließlich mit allen reden. Einen hab ich mir jedoch noch am Samstag angesehen: Eden mit Charlotte Roche. Ein Film über die Besessenheit des Kochens. Laut MK (Festivaldirektor) einer der schönsten Filme, die er in den letzten Jahren gesehen hat. Ein wirklich absurder, bizarrer und amüsanter Film, der eine neue Sicht auf das Essen und speziell das Kochen vermittelt. Aber Vorsicht: Nicht mit hungrigem Magen anschauen!
Fazit: Ludwigshafen IST noch hässlicher als Mannheim, glücklicherweise sieht man beim Festival davon nichts. Auch als bloßer "Besucher" macht Festival außerordentlich Spaß. Danke an meine Lieblingschefin Marija, dass sie mich aufgenommen und verpflegt hat. Und auf ein Wiedersehen im Winter!
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